Filesharing

Unter Filesharing versteht man das Weitergeben bzw. Tauschen von Dateien zwischen vielen Benutzern des Internets mittels Filesharing Programme. Im weiteren Sinne koennen auch Downloads von einem Filesharing Server gemeint sein, aber meist wird das Weitergeben von Dateien ueber ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) unter dem Begriff Filesharing verstanden. Um auf solche Netzwerke wie z.B. das Usenet zugreifen zu koennen, braucht man eine spezielle Filesharung Software. Wir zeigen hier viele Informationen zum Thema Filesharing und besprechen auch die aktuellen Filesharing Programme wie Emule, Kazaa und BitTorrent ausfuehrlich. Die bekanntesten Usenet Filesharing Programme sind sicherlich Usenext, Firstload und Alphaload.......sowie weitere Clone und Abwandlung dieser Usenet Filesharing Software.

Filesharing mit Firstload

Der Begriff Filesharing setzt sich aus den Englischen Begriffen file (Datei) und share (teilen) zusammen. Spaetestens seit „Napster“, eine der erfolgreichsten Tauschboersen (2000/2001), wurde Filesharing einer breiteren Oeffentlichkeit bekannt. Dabei erlauben sich die User eines peer-to-peer Netzwerkes (P2P) gegenseitig den Zugriff auf Dateien ihres lokalen Computers. Zum Downloaden der Dateien wird eine spezielle Software benoetigt. Da Tauschboersen auch zur Verbreitung geschuetzter Inhalte verwendet werden, aendern sich die Netzwerke und die Arbeitsweise der Software haeufig. Heute bezeichnet man Napster oder auch Audiogalaxy als erste P2P-Generation: Sie arbeiten nach einem Server–Client Prinzip, was es relativ einfach machte sie abzuschalten. Die zweite Generation kommt ohne Server aus. Man verbindet sich zu Nachbarn und kann Suchanfragen ueber alle Nachbarn starten. Ein zentrales Abschalten ist nicht mehr moeglich. Es kann lediglich eine „Verseuchung“ mit fehlerhaften oder Spyware-besetzen Dateien erfolgen.

Filesharing Netzwerke

Viele verschiede Software Clients greifen auf dasselbe Filesharing Netzwerk zu:

  • eDonkey2000-Netzwerk: eMule, Morpheus, Shareaza
  • BitTorrent-Netzwerk: BitTorrent, Azureus
  • FastTrack-Netzwerk: Grokster (bis 2005), KaZaA, KaZaA Lite
  • Gnutella-Netzwerk: FrostWire, Gnotella (bis 2001), LimeWire, BearShare

Oft arbeiten die Filesharing Netzwerke aber noch mit so genannten Indexservern, dadurch sind einzelne Dateien und deren Anbieter zu ermitteln. Einen Schritt weiter gehen die Clients der dritten Generation. Um den Datentransfer weiter zu anonymisieren werden die Daten verschluesselt und zusaetzlich noch von A ueber B ueber C zu D uebertragen. Zwischen A und D, den eigentlichen Tauschern findet kein Datentransfer statt. Diese Netzwerke arbeiten mit virtuellen IP-Adressen.

Filesharing Vorteile

Filesharing bietet gegenueber zentral gehosteten Dateien viele Vorteile fuer die User: Es entstehen fuer das Bereitstellen der Dateien keine hohen Kosten, da der Traffic auf alle Nutzer verteilt wird. Den Ausfall einzelner Computer kann kompensiert werden. Die erreichbare Downloadgeschwindigkeit ist hoch. Zudem kann man auf das Prinzip der Schwarmintelligenz hoffen, d.h. was viele User haben und herunterladen muss zumindest interessant sein. Darueber hinaus es ein basisdemokratisches Prinzip ohne zentrale Steuerung. Man kann sehr guenstig eigene und nichtkommerzielle Dateien im Netz verteilen.

Filesharing Risiken

Als unerfahrener Nutzer muss man sich vorab im Netz gut informieren, da einige Client Spyware enthalten und die jeweiligen Einstellungen der Software entscheidend sind. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang die gezielte und eingeschraenkte Freigabe von Dateiordnern, da sonst private Daten fuer andere Netzuser zugaenglich werden. Umso wichtiger wird es daher Filesharing und Surfen anonym und sicher fuer den User zu gestallten. Hierzu dient die neuste Generation der Filesharing Software mit den Usenet Clients Firstload, Usenext oder auch Alphaload, die von uns detailierter betrachtet werden.