Meldung vom 19.03.2007
IPTV boomt weltweit
IPTV boomt weltweit - Deutschland hinkt nach!
Das Internetfernsehen befindet sich weltweit auf dem Vormarsch. Nur Deutschland hat sich diesem Trend noch nicht angeschlossen. Kürzlich wurde auf dem IPTV-Worldforum in London eine Studie der Multimedia Research Group (MRG) präsentiert. Diese berichtet von einem beachtlichen Zuwachs an IPTV-Anbietern. In Europa hat sich nach dieser Studie die Anbieterzahl für Internetfernsehen von März 2005 bis Februar 2007 von 49 auf 133 fast verdreifacht. Wobei: Allein in Nordamerika gibt es schon 309 Anbieter für Internetfernsehen. Das deutsche IPTV-Angebot von T-Home hingegen hat gerade einmal geschätzte 1000 zahlende Nutzer.
Der belgische Anbieter Belgacom Skynet kann hingegen bereits 100.000 Nutzer vorweisen. Damit man IPTV empfangen kann, benötigt man einen Decoder und auch spezielle Software, darüber hinaus eine schnelle Internetverbindung. Eine passende Software, zum Beispiel die "IPTV Edition" von Microsoft wurde auf der CeBIT vorgestellt. Die technischen Voraussetzungen um IPTV zu nutzen sind also auch in Deutschland gegeben.
Bei IPTV problematisch sind aber immer noch die Fragen, die aber letztlich Sache der herkömmlichen Sender sind, wie die Copyright-Frage, denn für die meisten TV-Inhalte haben diese beim Erwerb keine Internetrechte ausgehandelt. Diese Rechte müssten nachverhandelt werden, um die Sendungen auch übers Internet ausstrahlen zu dürfen. Aber auch Online-Videoportale, wie zum Beispiel Youtube stellen ein Problem für TV-Sender dar. Es gibt dort nämlich Clips, die Sendungen bearbeiten oder nachstellen. Jeder Einzelfall müsste geprüft werden, ob dabei Rechte verletzt würden. Experten, wie Tobias Gerlach vom Filmstudio Bavaria wissen: „Auf Dauer kann man sich nicht mit Restriktionen den digitalen Möglichkeiten weiter widersetzen. Ob es einem nun passt oder nicht, man muss mit marschieren“.
Quelle: ZDNet
IPTV boomt weltweit
Das Internetfernsehen befindet sich weltweit auf dem Vormarsch. Nur Deutschland hat sich diesem Trend noch nicht angeschlossen. Kürzlich wurde auf dem IPTV-Worldforum in London eine Studie der Multimedia Research Group (MRG) präsentiert. Diese berichtet von einem beachtlichen Zuwachs an IPTV-Anbietern. In Europa hat sich nach dieser Studie die Anbieterzahl für Internetfernsehen von März 2005 bis Februar 2007 von 49 auf 133 fast verdreifacht. Wobei: Allein in Nordamerika gibt es schon 309 Anbieter für Internetfernsehen. Das deutsche IPTV-Angebot von T-Home hingegen hat gerade einmal geschätzte 1000 zahlende Nutzer.
Der belgische Anbieter Belgacom Skynet kann hingegen bereits 100.000 Nutzer vorweisen. Damit man IPTV empfangen kann, benötigt man einen Decoder und auch spezielle Software, darüber hinaus eine schnelle Internetverbindung. Eine passende Software, zum Beispiel die "IPTV Edition" von Microsoft wurde auf der CeBIT vorgestellt. Die technischen Voraussetzungen um IPTV zu nutzen sind also auch in Deutschland gegeben.
Bei IPTV problematisch sind aber immer noch die Fragen, die aber letztlich Sache der herkömmlichen Sender sind, wie die Copyright-Frage, denn für die meisten TV-Inhalte haben diese beim Erwerb keine Internetrechte ausgehandelt. Diese Rechte müssten nachverhandelt werden, um die Sendungen auch übers Internet ausstrahlen zu dürfen. Aber auch Online-Videoportale, wie zum Beispiel Youtube stellen ein Problem für TV-Sender dar. Es gibt dort nämlich Clips, die Sendungen bearbeiten oder nachstellen. Jeder Einzelfall müsste geprüft werden, ob dabei Rechte verletzt würden. Experten, wie Tobias Gerlach vom Filmstudio Bavaria wissen: „Auf Dauer kann man sich nicht mit Restriktionen den digitalen Möglichkeiten weiter widersetzen. Ob es einem nun passt oder nicht, man muss mit marschieren“.
Quelle: ZDNet
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